Weshalb Du immer an die Falschen gerätst und wie Du Dich für eine neue Liebe öffnest

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Bild/Grafik-Quelle: Canva: ©  Vera Arsic Pexels/Woman And Man Sitting On Brown Wooden Bench


Weshalb Du immer an die "Falschen" gerätst und wie Du Dich für eine neue Liebe öffnest



Du kennst es sicherlich und hast es schon mehr als einmal erlebt: Nach anfänglicher Euphorie und Verliebtheit, ist es mit Deinem Schwarm und Deiner vermeintlich großen Liebe schon wieder vorbei. 


Es fing alles so unglaublich toll an. Du dachtest diesmal wirklich das ist der/die Richtige. 


Aber jetzt bist Du Dir auf einmal nicht mehr sicher, denn er/sie verhält sich auf einmal total komisch. 

Du weißt gar nicht wie Dir geschieht und wie Du damit umgehen sollst. Denn von einem Tag auf den anderen meldet er/sie sich nicht mehr (so häufig) bei Dir. Er/Sie reagiert nicht auf Deine Nachrichten und Anrufe, und wenn Du versuchst mit ihm/ihr darüber zu reden, weicht er/sie Dir aus.

Obendrein wirst Du noch ständig versetzt. Du hast das Gefühl, dass Du nur noch eine Affäre bist. Denn ihr trefft euch lediglich zum Sex. Vielleicht offenbart er/sie Dir sogar, dass er/sie einfach keine Gefühle (mehr) für Dich hat. 

Oder aber er/sie hat sich bereits ihr von Dir getrennt...


Du erkennst, dass Du wieder geblendet wurdest und das Bild, welches Du Dir zu Beginn von Deiner neuen Flamme bzw. der Beziehung gemacht hattest, immer mehr anfängt zu bröckeln. 


Du kannst es einfach nicht fassen. Warum passiert Dir das immer wieder?

Warum verliebst Du Dich ausgerechnet immer wieder in den selben Typ von Mann/Frau?


Vielleicht bist Du der Meinung, dass Du immer an die "Falschen" gerätst?


Die Wahrheit ist:


Du gerätst nicht an die "Falschen", sondern immer an dasselbe und immer wiederkehrende Beziehungsmuster.


Denn welche Partner*innen wir in unser Leben ziehen, ist kein Zufall, sondern liegt vielmehr an unserem Bindungsstil. 

Deshalb gestalten sich auch unsere Beziehungen oft nach ähnlichem Prinzip und scheitern häufig auch immer wieder am selben Punkt.


Aber was genau sind Beziehungsmuster? Wie wirken sie sich auf uns und unsere Beziehungen aus? 

Und vor allem: Wie gelingt es Dir, Dein eigenes Muster zu durchbrechen? 


Das alles erfährst Du nun in diesem Artikel...

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Was sind Beziehungsmuster und wie entstehen sie? 


Unser Bindungsstil und das dazugehörige Beziehungsmuster, das sich in bestimmten Denk, - und Verhaltensweisen äußert, entsteht schon in der frühen Kindheit. Genauer gesagt, in den ersten sechs Lebensjahren. 

Ein kleiner Teil davon wird uns bereits in die Wiege gelegt, da es schon ein Stück weit durch unsere Erbanlagen in die Gene gelangt. Zum größten Teil aber bildet es sich durch die Beziehungserfahrungen, die wir mit unseren Bezugspersonen (Eltern) erlebt haben.


Unser Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, sowie unsere Bindungsfähigkeit als Erwachsener sind an diese (oft negativen) Erfahrungen gekoppelt. Durch diese Prägungen, die sich tief in unserem Unterbewusstsein abspeichern, entwickeln wir unterschiedliche Bindungsbedürfnisse, die später dann unsere Partnerwahl und unsere Liebesbeziehungen beeinflussen bzw. bestimmen.


Dort wird dann unser Muster, welches wir im Laufe der Jahre entwickelt und ausgeprägt haben, immer wieder angetriggert und zum Vorschein gebracht. Es hat uns sozusagen fest im Griff. Denn weil es unser Beuteschema dirigiert, fühlen wir uns immer von demselben Typ angezogen, der uns aber eigentlich nicht gut tut. Wir verfallen quasi immer wieder in die alten Strukturen unserer frühkindlichen Prägungen. Deshalb machen wir auch immer wieder aufs Neue dieselben negativen und schmerzhaften Erfahrungen in unseren Erwachsenen-Liebesbeziehungen.


Auf diese Weise kann sich unser entwickeltes Muster (bzw. unsere Denk - und Verhaltensweisen) ungehindert verstärken, da es sich durch hinzukommende und wiederholte Erfahrungen immer noch tiefer in uns einspurt. 

Das bedeutet, dass unsere Erfahrungen, die wir in Liebesbeziehungen machen oder gemacht haben uns dazukommend prägen.


Aus diesem Grund können auch nur wenige Menschen einer neuen Liebe, die ihnen gut tun würde, einen Zugang gewähren. Obwohl sie es sich so sehr wünschen, kann sich ihr Traum von einer erfüllten Beziehung nicht verwirklichen. Sie sabotieren sich in gewisser Weise selbst und bemerken es noch nicht einmal, da es auf unbewusster Ebene geschieht.


Die meisten Menschen können die Zusammenhänge ihrer Eltern-Kind-Beziehung mit ihrer Einstellung in Erwachsenen- Beziehungen nicht erkennen und somit auch nicht nachempfinden.


Doch die neuesten Untersuchungen und Erkenntnisse der Bindungstheorie brachten genau das endlich ans Licht. 

Sie bestätigen, dass erlebte Gefühle und Erfahrungen sich in unserem Gehirn einbrennen und von dort aus unser zukünftiges Denken und Handeln bestimmen. Wir orientieren uns also immer wieder an unsere gemachten Erfahrungen und erzeugen so unbewusst das Erlebte immer wieder.


​Zudem konnten sie durch Forschungen bestimmte Beziehungstypen klassifizieren.

Es handelt sich dabei um drei verschiedene Typen und ihr Bindungsverhalten. 


Dadurch besteht nun die Möglichkeit, unser Verhalten in Beziehungen zu beleuchten und nachvollziehbar zu machen.


Die drei unterschiedlichen Beziehungstypen und ihr Bindungsverhalten 


Die Paarbindungsforschung, welche sich auch mit der Entwicklungspsychologie befasst, hat herausgefunden, dass es drei unterschiedliche Bindungsstile bzw. Beziehungstypen gibt, und dass jeder Mensch einer dieser drei Kategorien angehört.


Je nach Beziehungstyp kann einem Menschen so das entsprechende Muster, also bestimmte Denk- und Verhaltensweisen in Beziehungen zugeordnet und sogar vorausgesagt werden.


Die drei Beziehungstypen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie enge Bindungen eingehen und wie sie ihre Beziehungen gestalten. Sie reagieren nämlich unterschiedlich auf Nähe, Ablehnung und Kritik.

Auch Konflikte bewältigen sie erfahrungsgemäß verschiedenartig.


Außerdem unterscheiden sie sich in ihrer Neigung zu Autonomie und Abhängigkeit, ihren Erwartungen an den Partner bzw. an die Beziehung und in ihrer Fähigkeit Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen und für diese einzustehen. 


Je nachdem, welcher Beziehungstyp Du bist, unterliegst Du Deinem eigenem Beuteschema, bzw. Deinem dazugeordneten Muster, das unbewusst aktiviert wird, sobald jemand Deine Knöpfe drückt. Ebenso wird es in Gang gesetzt, wenn Deine Bindungsbedürfnisse nicht erfüllt werden. Dann kommen die explizit zum Muster dazugehörigen Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen zum Vorschein.


Diese drängen Dich schließlich dafür zu sorgen, dass Deine Bedürfnisse befriedigt werden. 

Das Ganze äußert sich dann mit dem Versuch, die Beziehung mit unterschiedlichen Strategien in eine für Dich angenehme Richtung zu steuern.


​Es handelt sich dabei um sogenannte Schutzstrategien, die Du irgendwann als Kleinkind entwickelt hast, die aber häufig nicht nur wirkungslos bleiben, sondern sogar oft das Gegenteil bewirken.


Wie oben schon beschrieben, sabotieren wir uns selbst und bemerken es noch nicht einmal, da unsere Muster bzw. unsere Schutzstrategien uns gar nicht bewusst sind.

Wir sind sozusagen gefangen in unserer eigenen Zwickmühle.


Um Dein selbsterzeugtes Drama und Leiden noch besser verstehen zu können, kannst Du hier nun etwas über die drei unterschiedlichen Beziehungstypen und ihren Schutzstrategien - bzw. Schutzmechanismen erfahren.

Dadurch ist es möglich, Dein gewohntes Muster zu durchbrechen und aus diesem Kreislauf auszusteigen.


Denn obwohl die Ausrichtung für eine sichere oder unsichere Bindung in unserer vergangenen Eltern-Kind-Beziehung liegt, sind wir dieser nicht ein Leben lang ausgeliefert. Wir können uns jederzeit weiterentwickeln. 

Durch neu gemachte Beziehungserfahrungen können auch neue Erkenntnisse entstehen. Infolge dessen können wiederum zurückliegende Erfahrungen an Gewicht verlieren, so dass unser aktueller Bindungsstil beeinflusst bzw. sogar verändert werden kann.


So ist es möglich, von einem unsicheren (ängstlichen oder vermeidenden) Bindungsstil zu einem sicheren Bindungsstil zu gelangen.


Damit Du verstehst, was genau ich mit sicheren und unsicheren Bindungsstil meine, stelle ich Dir nun die drei Beziehungstypen im einzelnen vor:



Der ängstliche Beziehungstyp                 

Der ängstliche Beziehungstyp, dem circa 20 % der Bevölkerung angehören, sehnt sich in einer Partnerschaft nach Nähe und Verbindlichkeit, weshalb er sehr darum bemüht ist, seinem/seiner Auserwählten zu gefallen und diese(n) an sich zu binden. Er befürchtet nämlich insgeheim, dass er abgelehnt bzw. nicht genügend geliebt wird. Seine Gedanken sind ständig bei seinem/seiner Liebsten und er versucht mit allen Mitteln die Beziehung aufrecht zu erhalten.


Im Grunde genommen mangelt es diesem Beziehungstyp an Selbstsicherheit. Denn sein Selbstvertrauen und sein Selbstwertgefühl sind nur gering ausgeprägt. Darüber hinaus schätzt er andere mehr und meist höher ein als seine eigene Person, was auf ein negatives Selbstbild und ein positives Fremdbild hindeutet.

Durch seine ständige Selbstzweifel ist er tief im Inneren überzeugt davon, dass andere Menschen ihm stets überlegen sind, darunter natürlich auch sein(e) Partner*in. Deshalb neigt er dazu, sich anzupassen und unterzuordnen, was allerdings häufig dazu führt, dass er sich in Beziehungen verliert.


Oft ist sein Wunsch nach Nähe und sein Verlangen geliebt zu werden so stark ausgeprägt, dass er fast alles dafür tut, um die ersehnte Anerkennung und Zuwendung zu bekommen. Er opfert sich mehr oder weniger für seine(n) Partner*in auf, weil er extrem große Angst davor hat, diese(n) (wieder) zu verlieren.


Werden seine Bedürfnisse jedoch nicht erfüllt, versucht er auf anderem Wege Nähe herzustellen.

Er fängt an, die Beziehung bzw. den/die Partner*in zu kontrollieren, manipulieren und Spielchen zu spielen, um auf diese Weise die ersehnte Aufmerksamkeit zu bekommen.


So entstehen nicht nur Konflikte, sondern es führt sogar oft zur Trennung, die er eigentlich vermeiden möchte.

Schließlich will er ja seine(n) Partner*in nicht verlieren. Es ist sogar das, wovor er sich am meisten fürchtet.


Denn die Verlustangst ist bei dem eigentlich sonst eher harmoniebedürftigen Beziehungstyp extrem stark ausgeprägt, da er schon in seiner Kindheit  häufig von einem, - oder sogar beiden Elternteilen bzw. Bezugspersonen das Gefühl hatte, verlassen oder zumindest vernachlässigt geworden zu sein. 


Diese Erinnerungen belasten sein Unterbewusstsein, weil er seine Eltern-Kind-Beziehung (noch) nicht wirklich verarbeitet hat. Deshalb befindet er sich auch immer wieder in Abhängigkeitsbeziehungen. Er hofft insgeheim, dass sein(e) Partner*in ihm nun die Liebe und die Sicherheit gibt, die weder seine Eltern, noch er selbst sich geben kann.

Infolge dessen strengt er sich in Beziehungen an, um endlich Nähe und Liebe zu bekommen.


Das Problem an der Sache:

Sein Verhalten bzw. seine Strategien (Schutzmechanismen) führen geradewegs dazu, dass sich der Andere zu sehr vereinnahmt fühlt und so erst Recht die Flucht ergreift. 


So werden dann seine Kindheitserfahrungen durch sein Muster wiederholt. Nämlich dass er nicht genügend geliebt bzw. (wieder) verlassen wird.


Zumindest verhält es sich so in den meisten seiner Partnerschaften, weil ​er sich ja automatisch immer wieder von den Typen emotional angezogen fühlt, bei dem sein Muster besonders stark angetriggert und aktiviert wird. Sprich dem vermeidendem Beziehungstyp. 



Der vermeidende Beziehungstyp                

Der vermeidende Beziehungstyp (ca. 25% der Bevölkerung) sehnt sich zwar auch nach einer engen Bindung, jedoch hat er große Angst davor, sich selbst bzw. seine Freiheit und Unabhängigkeit zu verlieren. 


Da diese Angst überwiegt, lässt er niemanden wirklich sehr nahe an sich heran und zeigt sich oft auch nicht so, wie er wirklich ist - mit all seinen Fehlern und Schwächen. Zudem behält er sein Innenleben, also seine Gefühle eher für sich bzw. unterdrückt sie und schaltet sie sogar ab.


Zumindest sobald etwas Ernstes daraus entstehen könnte, oder es ihm in einer Beziehung zu nah und zu eng wird. Dann fängt er an, den anderen körperlich und emotional auf Abstand zu halten. Er (er)findet dann ständig Ausreden und sucht nach Anzeichen weshalb es nicht passt.


Auf diese Weise beginnt er die Verbindung unbewusst zu sabotieren. 

Was allerdings nicht unbedingt heißt, dass er von vorneherein keine Beziehung eingeht.

Aber er lässt einfach keine, - oder nur (sehr) wenig Nähe und Intimität zu.

Des Weiteren fühlt er sich schnell eingeengt und unter Druck gesetzt, was ebenfalls dazu führt, dass er immer wieder abtaucht, bzw. seine(n) Partner*in auf auf Distanz hält.


Auch wenn er auf andere den Eindruck macht, äußerst selbstsicher und selbstbewusst zu sein, überwiegt bei ihm die Unsicherheit. Denn auch sein Selbstwertgefühl ist nicht gerade stark ausgeprägt.


Er verfügt genauso wie der ängstliche Beziehungstyp über ein negatives Selbstbild.

Obendrein hat er auch noch ein negatives Fremdbild, da in seinem Elternhaus die elterliche Liebe und Unterstützung fehlte. Deshalb ist er auch überzeugt, dass man sich nur auf sich selbst verlassen,- und sich niemandem (an)vertrauen kann.


Da er es zumindest einem Elternteil nie recht machen konnte und er sich ständig selbst beweisen und behaupten musste, entwickelte sich bei ihm das Gefühl und die Gewissheit, anderen sowieso nicht zu genügen und somit auch die Angst andere zu enttäuschen.


Aufgrund dieser frühkindlichen Erfahrungen hat er Nähe gleichzeitig mit etwas Bedrohlichem bzw. einem Angriff gleichgesetzt. Um mit dieser Situation zurecht zu kommen, gibt es für ihn nur einen einzigen Ausweg: 

Enge und verbindliche Beziehungen vermeiden.


Meist verdrängt er seine Eltern-Kind-Erlebnisse genauso wie seine Gefühle. Deswegen gräbt auch er immer wieder sein altes Muster aus. Denn gerade dadurch wird seine tiefsitzende Angst, nicht zu genügen und zu enttäuschen, angetriggert.


Sein Verhalten führt aber zwangsläufig dazu, dass er seine(n) Partner*in enttäuscht.

Denn die ganzen Unannehmlichkeiten und Komplikationen entstehen ja erst dadurch, dass er andauernd dicht macht und auf Distanz geht. ​​​Nicht zuletzt, weil er sich ausgerechnet immer wieder den ängstlichen Beziehungstypen aussucht und an Land zieht.



Der sichere Beziehungstyp                   

Der sichere Beziehungstyp fühlt sich im Gegensatz zum vermeidenden Beziehungstyp mit Nähe sehr wohl und kann diese auch genießen. Deshalb ist er auch engen Bindungen gegenüber aufgeschlossen. Er kann auch sich selbst und anderen vertrauen. Deshalb zählt für ihn die Verbindlichkeit als etwas Selbstverständliches.


Er verfügt über ein selbstsicheres Auftreten und ein stark ausgeprägtes Selbstwertgefühl. Denn er hat in seiner Kindheit ausreichend Liebe und Fürsorge erhalten und davon profitiert. Deshalb verbindet er auch Nähe mit etwas Angenehmen. Er geht davon aus, dass andere Menschen genauso offen und aufgeschlossen mit Nähe umgehen wie er selbst. Außerdem besitzt er die Zuversicht, dass er von anderen nicht im Stich gelassen wird wenn er ihre Hilfe braucht, was auf ein positives Selbst- und Fremdbild hinweist.


Weil er eine behutsame Kindheit hatte, ist dieser Beziehungstyp auch in der Lage liebevoll mit seinem/seiner Partner*in umzugehen. Er kann ihm/ihr in einer Beziehung Sicherheit und Stabilität geben und er hat zudem ein gutes Gespür dafür, welche Partner*innen auch ihn glücklich machen können.


Diesem Beziehungstyp gehören übrigens 50% der Bevölkerung an.


Somit befinden sich sichere Beziehungstypen in der Überzahl.

Danach kommen mit größerem Abstand die Vermeidenden, - dicht gefolgt von den Ängstlichen.


*Anmerkung: Ganz selten, nämlich unter 5% der Bevölkerung, ist eine Mischform aus ängstlichem und vermeidendem Beziehungstyp zu finden. Und zwar der ängstlich-vermeidende Beziehungstyp.

Meist hat dieser Typ bereits im Kindesalter traumatische Erfahrungen erlebt, so dass er eine negative Einstellung zu Bindungen bzw. Beziehungen aufweist. Bei ihm ist die Verlustangst und das Autonomiebedürfnis gleich stark ausgeprägt.  

Die Mischung aus Ängstlich und Vermeidend bei einem Menschen ist außergewöhnlich und kommt nur vereinzelt vor.


​Recht häufig ist diese Mischung allerdings bei Paaren zu finden. Dort kommt sie sogar relativ oft vor. 

​Allerdings steht die Verlustangst dem Bedürfnis nach Autonomie dann direkt gegenüber.

Die Rede ist vom ängstlich-vermeidendem Paar.


Das Ängstlich - Vermeidende Paar


Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung dem sicheren Beziehungstyp angehört, und demnach diese Verbindung statistisch auch weit verbreitet ist, kommt die Beziehungs-Konstellation aus ängstlich und vermeidender Beziehungstyp bei Pärchen auch recht häufig zustande. 


Diese Verbindung ist jedoch ein emotionales Drama und somit auch weit weg von einer erfüllten Partnerschaft.

​Sie gleicht wohl eher einem aufbrausendem Meer, anstatt einem sicherem Hafen. Denn sie ist alles andere als ruhig, befriedigend und beständig.


Es ist ein stetes Auf und Ab, da der Vermeidende ständig hin und her gerissen ist zwischen seinem Bedürfnis nach einer Partnerschaft und seinem Drang zur Unabhängigkeit.

Infolge dessen ist er mal lieb und zärtlich und ein andermal wieder kühl und distanziert.


​Deshalb ist es vor allem für den ängstlichen Beziehungstyp eine reine Gefühlsachterbahn, denn er weiß nie so genau woran er bei seinem/seiner Partner*in ist.  Kaum fühlt er sich mit ihm im siebten Himmel angekommen, landet er alleine wieder auf Wolke Eins bzw. dem Boden der Tatsachen zurück. Damit beginnt für ihn dann sozusagen der Leidensweg. Denn er fühlt sich in dieser Beziehung immer abwechselnd zwischen Paradies und Hölle.


Da es immer der Vermeidende ist, der in dieser Konstellation der Dominierende bzw. Überlegene ist und die Beziehung bestimmt, entscheidet auch er darüber, ob, wann und wie oft sein(e) Partner*in ihn sehen darf.


​Und weil der Ängstliche dazu neigt sich an andere anzupassen, ist er automatisch derjenige, der sich unterordnet und die Rolle des Unterlegenen übernimmt. Da er obendrein noch Angst hat, seine(n) Partner*in zu verlieren wenn er sich nicht anpasst, ​rutscht er immer weiter in die Bedürftigkeit bzw. Co-Abhängigkeit. Denn er wartet ja mehr oder weiniger auf die Aufforderungen seines vermeidenden Partners und steht meist abrufbereit. Dementsprechend ist auch seine Stimmung. Denn sein Glück und seine Laune ist von seinem/seiner Partner*in abhängig. Auf diese Weise macht er seine(n) Partner*in zum Mittelpunkt des Lebens.


Aufgrund dieser Dynamik entstehen bei diesem Paar immer wieder dieselben Konflikte. 

Denn ihr unterschiedliches Bedürfnis nach Nähe und Distanz schwappt zunehmend auch in alle anderen Lebensbereiche über und bietet so immer wieder erneuten Anlass für Auseinandersetzungen.


​Auch wenn Beziehungen dieser Art nicht lange halten und meist schon nach kurzer Zeit wieder zerbrechen, geraten die zwei unterschiedlichen Beziehungstypen immer wieder aneinander. Denn beide wählen sich immer wieder denselben Arche-Typen, der ihnen eigentlich nicht gut tut.                                                                                      

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Weshalb die beiden unsicheren Beziehungstypen so häufig zueinander finden 


Ja, es ist wie verhext und gleichzeitig irgendwie ein Phänomen.

Die Paarbindungsforschung bestätigt, das ausgerechnet die beiden unsicheren Beziehungstypen ziemlich häufig aufeinander treffen und sich als Paar zusammentun.


Warum ist das so?


Zum einen ist der sichere Beziehungstyp rar auf dem Single-Markt. Denn er geht meist langfristige Beziehungen ein und ist deshalb bereits oft vergeben. 


Der vermeidende Beziehungstyp hingegen ist recht häufig als Singles anzutreffen, da er es in verbindlichen Beziehungen meist nicht lange aushält. Denn sobald es ihm dort zu eng wird, oder besser gesagt er sich dort zu sehr eingeengt fühlt, trennt er sich oft nach kurzer Zeit wieder. Und da er Liebe und Nähe sowieso nie zulässt, braucht er zudem auch nicht wirklich lange um über eine(n) Partner*in hinweg zu kommen.


Sobald er allerdings (wieder) Single ist, benötigt sein Ego erneute Streicheleinheiten. 

​Er muss sein Selbstwertgefühl stärken und dazu benötigt er die Bestätigung von Außen.

Außerdem sehnt er sich ja tief im Inneren durchaus nach einer engen Bindung. 

Deshalb begibt er sich immer wieder erneut auf Partnersuche.


Sobald seine Eroberung dann geglückt und erfolgreich war und der andere ihm sicher scheint bzw. ist, fängt der Kreislauf von vorne an. Er geht wieder auf Distanz. Denn die Angst seine Autonomie zu verlieren siegt erneut.


Der ängstliche Beziehungstyp fühlt sich (unbewusst) genau zu dieser Autonomie und Unabhängigkeit hingezogen.

Das scheinbare Selbstbewusstsein fasziniert ihn und die Unverbindlichkeit, die der Vermeidende dabei ausstrahlt, findet er attraktiv bzw. macht den anderen erst so richtig begehrenswert für ihn. 

Denn das Interesse und die Leidenschaft des Ängstlichen wird erst geweckt, wenn er jemanden nicht vollständig haben oder (wieder) verlieren kann. Diese Ungewissheit erfüllt ihn zwar mit Sorge, - gleichzeitig findet er es aufregend und irgendwie reizvoll, so dass dadurch überhaupt erst der Wusch, diese Person dauerhaft an sich zu binden, in ihm erwacht. 


Dieser emotionale Kick bleibt bei einem Sicheren, sofern er überhaupt auf einen trifft, unberührt.

Deshalb findet er diesen oft langweilig und unattraktiv. Aber auch andere ängstliche Typen lösen bei ihm einfach keinen Reiz aus. Denn er ist der Meinung: Wenn er nicht gleich irgendwelche Gefühle empfindet, passt es auch nicht und derjenige/diejenige kann auch nicht der/die Richtige sein. Das passt übrigens auch zu seinem Credo: Die, die ich haben will, wollen mich nicht. Und die, die mich haben wollen, die will ich nicht.


Aber auch umgekehrt bevorzugt der Vermeidende eher ängstliche Partner*innen.

Denn er fühlt sich automatisch zu Wärme und Geborgenheit hingezogen. Das gibt ihm den emotionalen Kick.

Er hat zwar Angst davor, - gleichzeitig sehnt er sich danach und sucht dieses unbewusst.

Bei anderen Vermeidenden muss er zwar keine Angst haben seine Autonomie zu verlieren. Allerdings bekommt er dort auch keine Nähe, und das wirkt wiederum unattraktiv. 


Mit anderen Worten könnte man auch sagen, sie suchen bei anderen Menschen genau das, was bei ihnen selbst nicht stark ausgeprägt ist. Sozusagen ihre zweite Hälfte, die sie vervollständigt.

Deshalb (ver)suchen sie das, was ihnen selbst fehlt, im - bzw. beim anderen zu finden.


​Der Ängstliche, der selbst kaum autonome Fähigkeiten besitzt, sucht also nach jemandem, der ihn souverän beschützen und lieben kann, und glaubt diesen Schutz und diese Sicherheit beim Vermeidenden zu finden.

Und weil der Vermeidende selbst keine Gefühle zulassen kann bzw. zu Gefühlskälte neigt, sucht er instinktiv nach jemandem, der Warmherzigkeit und Liebesfähigkeit ausstrahlt. Denn er möchte unterstützt und bedingungslos geliebt werden. Auch wenn er ganau davor immer wieder flieht und davonrennt, hofft er dies beim Ängstlichen zu finden. 



Damit suchen sie sich aber instinktiv immer diejenigen aus, die:


a) sie nicht glücklich machen wollen bzw. können und sie deshalb auch so verletzten!


Denn der andere kann nicht geben, was er selbst nicht kennt. Auch wenn er gerne möchte, oder glaubt dies zu können.

​Sowohl der Ängstliche als auch der Vermeidende haben seit ihrer Kindheit schließlich nichts anderes kennengelernt als nur die Sehnsucht nach Liebe. Sie kennen also nur diesen Zustand. Sie erhoffen sich zwar insgeheim, der andere möge diese Sehnsucht in ihnen stillen. Aber letztendlich führt ihre Suche danach nur dahin, dass sie das wiederholen, was ihnen vertraut ist. Nämlich den Zustand des Sehnens und des Haben-Wollens, dem sie verfallen sind und der sie gewissermaßen sogar scharf macht.


Es ist wie eine Sucht. Aber das ist ihnen ja beide leider nicht bewusst. Denn sie verwechseln diese Sucht mit Liebe oder Verliebt-sein. Dabei ist es ihr Muster, das ihre frühkindlichen Prägungen immer wieder an die Oberfläche bringt und von dem sie beherrscht werden wie von eine Droge. Sie benötigen immer wieder eine erneute Dosis davon. So beginnt die Suche (Sucht) nach Liebe, Anerkennung, Wertschätzung und Bestätigung immer wieder von vorne und bleibt dennoch unerfüllt.


​Denn sie fühlen sich ja genau immer wieder nur zu denjenigen hingezogen, die 


b) ihre kindlichen Verletzungen antriggern!


D​enn beide kennen wie gesagt durch ihre Eltern meist nur diese eine Form der Liebe.

D.h. Ängstliche und Vermeidende Beziehungstypen haben hingegen zum Sicheren, Nähe und Liebe als etwas Enttäuschendes erlebt und als etwas kennengelernt, dass sie sich erst verdienen müssen.


Der Ängstliche glaubt aber, dass er nur hart genug dafür kämpfen muss, um endlich Nähe, Liebe und Wertschätzung zu bekommen. Deshalb passt er sich extrem an und versucht stets die Beziehung zu kontrollieren, was ihm allerdings auf Dauer nur selten gelingt. Er bekommt dadurch nur bestätigt, wovon er insgeheim überzeugt ist. Nämlich dass er sowieso immer allein gelassen bzw. verlassen oder vernachlässigt wird, und dass immer er derjenige ist, der mehr liebt und immer mehr gibt wie der andere zu geben bereit ist. 


​Ebenso glaubt auch der Vermeidende, dass er sich Zuneigung verdienen muss, aber er hat obendrein noch die Erwartungshaltung entwickelt, dass Wünsche und Bedürfnisse nicht erfüllt, bzw. sowieso auf Ablehnung stoßen und ohnehin kein Anspruch auf Liebe und Unterstützung besteht.


Deshalb vertraut er ja auch niemandem außer sich selbst. Er bezweifelt zumindest, dass andere dazu imstande sind ihm Liebe zu geben, weshalb er sein Herz lieber nicht öffnet und niemandem Zugang gewährt. 

Er verdrängt sozusagen seine Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse und kompensiert seine Sehnsucht, indem er sich als der Unnahbare und Unabhängige gibt.


Aber was man verdrängt, ist nicht verschwunden. Aus diesem Grund kommt ja auch seine Sehnsucht nach Nähe und Liebe immer wieder an die Oberfläche, was dazu führt, dass er immer wieder Beziehungen eingeht.

Und so wird dann auch er bestärkt in seinem Glauben, dass andere ihn sowieso immer einengen und unter Druck setzen, bzw. ihm seine Unabhängigkeit und Freiheit berauben wollen. 

Denn das Gesetz der Anziehung erfüllt ja immer das, was wir glauben und worauf wir uns fokussieren.


Es spielt also keine Rolle, ob sie die Folgen ihrer Eltern-Kind-Beziehung verleugnen, verdrängen oder ob ihnen diese einfach nur nicht bewusst sind. Sie werden sich immer wieder von denjenigen angezogen fühlen bzw. unbewusst Menschen suchen, die ihnen genau das (Beziehungs-)Drama liefern, welches sie gewohnt sind. Denn ​sie sind schon lebenslang verstrickt mit diesen Erfahrungen und deshalb drängt ihr Beziehungsmuster auch auf Wiederholung.


​​Vielleicht kannst Du jetzt den unbewussten Ablauf des Beuteschemas ​besser verstehen, der dazu führt, das Ängstlicher und Vermeidender immer wieder zueinander finden.


​Falls Du Dich jetzt ertappt fühlst und Dich fragst, ob es eine Lösung für dieses Problem gibt, dann lies diesen Artikel unbedingt zu Ende. Ich verrate Dir nämlich noch, ob es Hoffnung für angtliche und vermeidende Beziehungstypen gibt, und wie Du Deine eigenes Muster bändigen kannst.


​Denn möglicherweise besteht ja doch die Hoffnung auf ein Happy-End.



Ängstlich vs. Vermeidend:


 Zwei unsichere Beziehungstypen - Kann das funktionieren?


​Wie Du wahrscheinlich diesem Artikel entnehmen konntest, sind in dieser Beziehungskonstellation Streit und Auseinandersetzungen meistens schon vorprogrammiert.Es wird immer wieder dieselben Konflikte geben.
Das unterschiedliche Bedürfnis nach Nähe und Unabhängigkeit wird immer wieder an die Oberfläche kommen und in Uneinigkeit münden und so auch alle anderen Lebensbereiche miteinbeziehen.


Auf lange Sicht tut also keinem der Partner die Beziehung wirklich gut.

Deshalb werden ängstliche und vermeidende Beziehungstypen - auf lange Sicht gesehen - nicht dauerhaft zusammenbleiben.


Vermutlich wäre es das Beste, wenn ein Ängstlicher sich einen Sicheren sucht und sich auch dann einlässt, wenn nicht gleich Gefühle entstehen. Denn von diesem könnte er die Sicherheit und den Schutz bekommen, den er benötigt und sich wünscht.


Auch ein Vermeidender würde sich bei einem Sicheren nicht so sehr in seiner Freiheit beschränkt fühlen und würde trotzdem die Nähe und Geborgenheit bekommen nach der er sich insgeheim sehnt.


Das bedeutet allerdings, dass beide erst einmal lernen müssten, sich für eine neue Art der Liebe zu öffnen.

Dazu gehört das Verständnis und die Einsicht, dass ein sicherer Beziehungstyp ihnen gut tun würde, ja sogar ein Jackpot wäre.


​Dadurch sind sie allerdings gezwungen, ihre alten Gewohnheiten aufzugeben. ​

Und das ist gar nicht so leicht wie gedacht, - aber dennoch möglich.


Unter gewissen Umständen, kann jedoch auch eine Beziehung zwischen zwei unsicheren Beziehungstypen gelingen.
Dazu müssten sie ​einen sicheren Bindungsstil entwickeln und sich immer mehr in Richtung sicherer Beziehungstyp entfalten. Denn Beziehungstypen sind zwar stabil, dennoch formbar. Zudem können wir unsere Verhaltensweisen reflektieren und ändern.


​Für mehr Informationen melde Dich zu meinem kostenlosen Newsletter oder Kennenlerngespräch an.


Wenn Du Dich also in so einen unsicheren Beziehungstyp verliebt hast, oder bereits in einer Beziehung mit einem Unsicheren befindest und dort feststeckst, gibt es trotzdem Hoffnung. Man muss sich nicht immer gleich trennen. Du könntest mit Deinem/Deiner Partner*in auf eine sichere Beziehung hinarbeiten.


Dafür ist es allerdings erst einmal wichtig herauszufinden, welcher Beziehungstyp man selbst ist und welche Muster bzw. Mechanismen am Werk sind, um dann auch die richtigen Maßnahmen, die auf sein Typ zugeschnitten sind, ergreifen zu können.


Welcher Beziehungstyp bist Du? 


Hast Du Dich in einem der drei beschriebenen Beziehungstypen wiedererkannt?

​Weißt Du, welches Muster Dich unbewusst blockiert? 


​Falls Du noch irgendwie im Unklaren darüber sein solltest, kann Deine Kindheit Dir vielleicht darüber Aufschluß geben. 

Wer in seiner Kindheit Liebe und Nähe als Willkommen-Sein empfunden hat, entwickelt ein sicheren Bindungsstil.

Die anderen einen unsicheren.


​Wenn Du Dir trotzdem noch unsicher bist, welchem Typ Du angehörst, dann können Dir auch diese Fragen weiterhelfen:


  • Wie stehst Du zu Nähe und Verbindlichkeit? Versuchst Du ständig emotionale Nähe herzustellen oder versuchst Du sie eher zu vermeiden?                                                                                                                                                 
  • Wie viel Sorgen und Gedanken machst Du Dir um Deine Partnerschaft bzw. um Deine(n) Partner*in?                                           
  • ​Hast Du Angst davor, Deine Partnerschaft bzw. Deine(n) Partner*in (wieder) zu verlieren? Oder hast Du mehr Angst davor, Deine Unabhängigkeit und Freiheit zu verlieren? 


In meinen Coachings gehe ich intensiv auf die Beziehungsmuster meiner Klienten ein. 


Hier kannst Du mehr darüber erfahren, oder gleich ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir vereinbaren.


​Ob mit, - oder ohne meine Hilfe, wird die Arbeit an Deinem Beziehungsmuster revolutionär sein.


   ​Denn Du wirst dadurch:


  • ​in der Lage sein, Dein Muster in Zukunft sofort zu durchschauen, sobald es anfangs noch an die Oberfläche kommt
  • ​endlich eine(n) passende(n) Partner*in finden, weil Du von vorneherein erkennen wirst, ob es zwischen euch passt bzw. er/sie geeignet für eine Partnerschaft mit Dir ist
  • ​die Unpassenden aus eigenem Interesse aussortieren 
  • überhaupt erst imstande sein, neue Beziehungserfahrungen zu machen 
  • eine erfüllte Beziehung auf Augenhöhe führen können (ggfs. auch mit einem unsicheren Beziehungstyp, sofern Du das möchtest)

Es ​​​​​ist sozusagen der Weg,​ der aus dem Dillema führt.


​Und so kannst Du Dein Muster durchbrechen...



Beziehungsmuster auflösen: So gelingt es Dir


Das Erkennen und Bewusst-Werden Deines Beziehungstyps bzw. Deiner Schutzstrategien, ist der erste Schritt in die richtige Richtung. 


Denn wenn Du Deine Schutz- und Wirkmechanismen nicht kennst, nachdem Dein Beuteschema und Deine Beziehungen ablaufen, besteht die Gefahr, dass Du immer wieder Partner*innen wählst bzw. Dich von den Beziehungstypen angezogen fühlst, die Dir eigentlich gar nicht gut tun.

Das führt dann zwangsläufig dazu, dass Du in einer Beziehung sehr unglücklich werden kannst. Aber das ist Dir wahrscheinlich inzwischen bewusst 😉


Damit Dir das in Zukunft also nicht mehr passiert, reflektiere Dich, Deine bisherigen Suchstrategien und Deine vorangegangenen Partnerschaften. Erkenne Dein Muster, welches Dich andauernd in die Sackgasse gelockt und Dir immer wieder Frust und Kummer beschert hat.


​Wenn Deine Bereitschaft zum Leiden endgültig erreicht ist, dann wirst Du dem früher oder später ohnehin selbst ein Ende setzen wollen. ​Und Du wirst auch bereit dafür sein, Dich Deiner Vergangenheit zu stellen, um Deine Eltern-Kind-Beziehung zu verarbeiten.


​Falls ​​​​​Du dazu Hilfe benötigst, kannst Du Dir hier ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir vereinbaren. ​Nimm einfach Kontakt zu mir auf. 


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