Erfolgreich Flirten mit NLP

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In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du mithilfe von verschiedenen NLP-Techniken beim Flirten selbstsicherer und erfolgreicher werden kannst. Dazu stelle ich Dir ein paar unterschiedliche NLP-Methoden vor, die Du gleich beim nächsten Flirt ausprobieren kannst. Richtig angewendet, wirst Du in der Lage sein, eine gute Kommunikation mit Deinem Gegenüber zu führen, so dass Sympathie und Vertrauen entstehen können. 


​Was ist NLP überhaupt?

NLP ist die Abküzung von Neuro - Linguistsches - Programmieren. 


Neuro steht für die Funktionen des Gehirns, genauer gesagt die Funktionen des Nervensystems. Alle Informationen, die wir durch unsere Sinnesorgane aus der Umwelt wahrnehmen, werden dort gespeichert und verarbeitet. So entstehen Gedanken und Gefühle in uns, die uns wiederum zu bestimmten Handlungen veranlassen. Auch unsere gemachten Erfahrungen sind dort als Erinnerungen gespeichert und können jederzeit abgerufen werden, damit wir uns an ihnen orientieren um sinnvolle Entscheidungen treffen zu können.


Linguistik ist die Wissenschaft der Sprache. Wir kommunizieren mit anderen Menschen nicht nur verbal, sondern auch nonverbal. Wir können sozusagen nicht nicht kommunizieren, denn unsere Körpersprache (Mimik, Gestik, Körperhaltung), verrät unserem Gegenüber so einiges über uns, ohne zuvor irgendein Wort miteinander gewechselt zu haben.


Programmieren meint hiermit eine willentlich beabsichtigte Veränderung in Verhalten und Kommunikation.

Es wird also gezielt etwas Neues gelernt bzw. trainiert, um alte Gewohnheiten bzw. unliebsame Verhaltensweisen umwandeln zu können und seine Kommunikation zu verbessern.


NLP gibt uns anhand anschaulicher Modellen also eine Handbuch für das menschliche Gehirn - um sich selbst und auch andere Menschen besser zu verstehen. Wenn wir nachvollziehen können, auf welche Weise unser Gehirn die Umwelt wahrnimmt und Entscheidungen trifft, dann ist es leichter, daran etwas zu ändern. Dafür stellt uns NLP eine Sammlung aus verschiedenen Methoden und Strategien zur Verfügung, von denen Du nur profitieren kannst.


Entwickelt und gegründet wurde NLP übrigens Anfang der 70er Jahre  an der Uiversity of California in Santa Cruz von Richard Bandler, John Grinder und Frank Pucelik.

Seitdem wurde NLP immer erweitert und ergänzt und wird inzwischen sogar weltweit angewandt, weil der Nutzen vielfach eingesetzt werden kann.

So findet NLP zum Beispiel Einsatz in der Psychotherapie, Coaching, Persönlichkeitsentwicklung u.v.m.


Wir kümmern uns in diesem Artikel um den Einsatz beim Flirten.


Welche Vorteile hast Du, wenn Du NLP beim Flirten einsetzt

    Zum einen erfährst Du zum mehr über Dich selbst und lernst eigenverantwortlich zu handeln, gleichzeitig lernst Du auch Dein Gegenüber besser einschätzen und wirst ihm auf ganz bewusster Weise begegnen können. Das bedeutet, Du kannst mithilfe von NLP-Techniken beim Flirten: 

     

    • Deine Gedanken und Gefühle unter Kontrolle bringen 
    • selbstbewusster und selbstsicherer auftreten 
    • Deine Ausstrahlung und Anziehungskraft steigern 
    • Deine Wahrnehmung schulen und Dich somit leichter auf Dein Gegenüber einstellen 
    • Sympathie und Vertrauen von Deinem Gegenüber erlangen
    • Deine zwischenmenschliche Kommunikation verbessern 
    • immer mehr Selbstvertrauen gewinnen 
    • letztendlich viel erfolgreicher sein


    Wie Du siehst, lohnt es sich mehr über NLP zu erfahren. Einige NLP-(Flirt)-Techniken werde ich Dir nun vorstellen. ​Um einen ersten Eindruck zu bekommen worum es genau geht, schau Dir bitte das kurze Video an. Ich erkläre in diesem Artikel noch ausführlich alle Methoden und gehe detailliert auf diese ein.


​NLP-Methoden fürs Flirten

Da Flirten aus Kommunikation besteht, eignen sich hier einige NLP-Techniken besonders gut. Auf einige dieser Methoden werde ich nun näher eingehen und sie im Folgenden ausführlich und detailliert erklären, so dass Du auch einen optimalen Nutzen davon hast.


Ich werde Dir offenbaren, was "Emotionsmangagement" genau bedeutet und wofür es gut ist. Zu dieser Technik hab ich nämlich gleich eine kleine Übung für Dich eingebaut, die Du sofort ausprobieren kannst. Lass Dich überraschen. 


Außerdem werde ich Dir verraten, was es mit "Rapport aufbauen" auf sich hat und wie Du hierfür "Pacing" und "Leading" genau anwendest. Auch den Gebrauch von "VAKOG" werde ich Dir intensiver erläutern, 


Ok, ich höre auf damit, um den heißen Brei herum zu reden und werde jetzt loslegen. 

Emotionsmanagement


Was ist mit Emotionsmangement gemeint? Kannst Du Dir irgend etwas darunter vorstellen?

Nicht wirklich? Dann lass mich es Dir erklären.


Vielleicht hast Du schon davon gehört, - dass sich unsere Emotionen auf unseren Gesichtsausdruck und unsere Körperhaltung auswirken? Falls nicht, ist es Dir bestimmt trotzdem schon bei anderen Menschen aufgefallen, dass wenn sie sich emotional berührt fühlen, ihre Mimik sich verändert.


Unsere Psyche hat nämlich direkte Auswirkungen auf unsere Physiologie. Wenn wir uns (plötzlich) angespannt fühlen, dann verändern sich unsere Gesichtsmuskeln dahingehend, dass sich unsere Lippen zusammenpressen und die Augen starr oder leer wirken. Unser Ausdruck im Gesicht fällt dann ein. Aber auch unsere Körperhaltung folgt unseren Emotionen, je nachdem wie wir uns gerade fühlen. In diesem Fall wird sie steif.


Mag sein, dass es Dir selbst in diesen Momenten gar nicht so bewusst ist, aber andere können Dich anhand Deiner Mimik und Körperhaltung hervorragend lesen. Deinem Gegenüber wird also auch auffallen, ob Du angespannt, unsicher und verlegen, oder lässig und selbstsicher bist beim Flirten. Letzteres wirkt sehr attraktiv und anziehend aufs andere Geschlecht und wirkt sich somit natürlich auch positiv auf unseren Flirt aus.

Minderwertigkeitsgefühle (Selbstzweifel, Schüchternheit, Verlegenheit etc.)  kommen beim Flirten weniger gut an. 

 

Und hier kannst Du NLP nun für Dich nutzen. Denn Du kannst das Ganze auch umdrehen und durch Deine Körperhaltung Deine Emotionen verändern. Du kannst Dich z.B. in einen energievollen und selbstsicheren Zustand bringen, indem Du Dir etwas Positives vorstellst und eine selbstbewusste Körperhaltung einnimmst.

 

Probier es am besten gleich selbst aus und fühle den Unterschied:


Rufe ein positives Ereignis in Dein Gedächtnis und fühle Dich so richtig hinein.

Nimm nun einmal wahr, wie sich allein durch Deine Vorstellung Dein Gesichtsausdruck und Deine Emotionen verändern. Wahrscheinlich beginnst Du zu lächeln und Deine Stimmung hebt sich. Nicht wahr? 

Und nun stelle Dich aufrecht hin. Versuche mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen, indem Du beide Knie durchstreckst und Dein Gesäß zusätzlich etwas anspannst. Jetzt noch Brust raus, Schultern nach hinten, Kopf nach oben und den Blick geradeaus. Merkst Du den Unterschied zu vorher? Fühlst Du Dich schon selbstbewusster mit dieser Körperhaltung? 

Prima. wie Du siehst, hat diese kleine Übung große Wirkung.


Wenn Du nun das nächste mal eine attraktive und interessante Person siehst die Dir gefällt, Du Dich aber nicht traust sie anzusprechen, dann nimm vorher einen tiefen Atemzug und mache diese kurze Übung, bevor Du auf den Zug der Emotionen aufspringst und Dich noch von Deiner Unsicherheit besiegen lässt.


Emotionsmanagement bedeutet also, dass Du Deine eigenen Emotionen unter Kontrolle bringen - bzw. sie steuern kannst. Es bedeutet aber auch, dass Du genauso Deine Wahrnehmung bei anderen schulen kannst.


Wofür das gut ist, fragst Du Dich jetzt?


1.) Du kannst bei anderen viel schneller erkennen, wo sie sich mit ihren Emotionen gerade befinden und kannst darauf  gezielt reagieren.

2.) Du kannst die Körpersprache Deines Gegenübers nutzen, um Vertrauen aufzubauen und Sympathie herzustellen. Wie das geht erkläre ich Dir gleich.


Rapport aufbauen

​Kannst Du Dir unter dem Begriff "Rapport" etwas vorstellen? Nein?

Kein Wunder, denn Rapport ist französisch, was übersetzt so viel heisst wie „Beziehung" oder "Verbindung“. Rapport bedeutet sozusagen ein „guter Kontakt“ zwischen zwei Menschen. Dieser findet meistens dann statt, wenn wir uns sympathisch sind. Und Sympathie entsteht wiederum durch Gemeinsamkeiten. Wir mögen Menschen, die so ähnlich ticken wie wir. Wenn wir Gemeinsamkeiten gefunden haben, läuft ein Gespräch fast wie von selbst.


Um einen guten Rapport aufzubauen, benötigst Du also eine Gemeinsamkeit oder Ähnlichkeit.

Denn Unterschiedlichkeit erzeugt Widerstand, wenn nicht sogar Ablehnung. Das wollen wir beim Flirten möglichst vermeiden.


Damit diese Gleichheit überhaupt erst entstehen kann, willst Du eine (emotionale) Verbindung zu Deinem Gegenüber herstellen, indem Du mit ihm verbal und nonverbal auf einer Wellenlänge kommunizierst.

Dazu kannst Du Kontakt mit seinem Unbewussten aufnehmen. Denn im NLP hat man entdeckt, das Gemeinsamkeiten nicht nur durch Gespräche stattfinden können, sondern auch durch die Körpersprache. Das kannst Du nun bewusst nutzen und Dein Ausdrucksverhalten an Dein Gegenüber anpassen. Damit gelingt es Dir von Anfang an, Rapport aufzubauen bzw. den guten Draht noch zu vertiefen. Wie das geht? Ganz einfach, indem Du den anderen spiegelst.


Pacing (Spiegeln)


Wenn man im NLP vom Pacing oder Spiegeln spricht, ist damit das körperliche Angleichen bzw. Anpassen des Ausdrucksverhalten an das Gegenüber gemeint. Das Ganze tun wir, wie bereits beschrieben, um auf unbewusster Ebene Sympathie herzustellen. 


Nimm dazu feinfühlig die Bewegungen (Haltung, Gestik und Mimik) Deines Gegenübers ein. Dazu musst Du natürlich erst einmal wahrnehmen, was Dein Gesprächspartner so alles macht. Wie sitzt oder steht er da? Was macht er mit seinen Armen und Händen während er spricht? Wie ist sein Gesichtsausdruck?

Beobachte es erst einmal und dann tue das gleiche. Ändert sich seine Sitzposition oder seine Haltung, kannst Du ein paar Sekunden später ebenfalls in die gleiche Position wechseln. Aber bitte alles sehr dezent, damit Dein Flirt davon nichts mitbekommt. Keinesfalls alles 1:1 nachäffen, sonst passiert nämlich das Gegenteil. Dein Gesprächspartner wird sich veräppelt fühlen bzw. dumm vorkommen und das Gespräch sehr wahrscheinlich beenden.


Die Körpersprache ist übrigens nicht das einzige, was Du an Deinem Gegenüber spiegeln kannst. Du kannst auch Stimmlage, Tonfall, Sprechtempo und sogar Lieblingswörter spiegeln.


Leading  (Führen)


​Nachdem Du über das Spiegeln einen guten Draht zu Deinem Gegenüber hergestellt hast, kannst Du übergehen ins Führen. Ändere Dein Ausdrucksverhalten und überprüfe, ob Dein Gegenüber Dir folgt.


Wenn Du z.B. vorher die Hände in Deinem Schoß liegen hattest, kannst Du sie nun auf den Tisch legen. Oder Du kannst Deine Stimme verändern (leiser, lauter, ruhiger, schneller​), um zu beobachten, ob Dein Flirt schon automatisch dasselbe macht wie Du.


Tut er dass, hast Du bereits die Sympathie und das Vertrauen der anderen Person gewonnen.

Falls nicht, war Deine Spiegelei noch nicht erfolgreich. Möglicherweise war das Ganze zu kurz oder noch nicht intensiv genug. In diesem Fall, geh wieder zurück ins Spiegeln und versuche zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu Führen.


V.A.K.O.G.


Mit VAKOG sind unsere fünf Sinne gemeint. Es handelt sich um die Anfangsbuchstaben von Visuell (Sehen), Audiotiv (Hören), Kinästhetisch (Fühlen), Olfaktorisch (Riechen) und Gustatorisch (Schmecken).

Wie bereits erwähnt, erleben wir die Welt durch unsere Sinnesorgane. Obwohl jeder Mensch all seine fünf Sinneskanäle benutzt, sind sie bei den meisten Menschen jedoch verschieden stark ausgeprägt. Viele bevorzugen den visuellen Kanal, andere wiederum eher den kinästhethischen usw. ​

Wenn Menschen mit unterschiedlich ausgeprägten Kanälen aufeinander treffen, kann es unter Umständen zu Missverständnissen kommen. Deshalb willst Du Deinem Flirt auf dem gleichen Kanal begegnen.


Welchen Kanal Dein Gegenüber bevorzugt, kannst Du unter anderem an der Wortwahl, Sprechtempo und an den Augenbewegungen herausfinden. 


Hier ein paar Merkmale für die verschiedenen Typen:


​Der Visueller Typ denkt in Bildern und spricht daher eher etwas schneller. Er benutzt oft Worte wie z.B: "zeig mal", "sieht gut aus", stell Dir mal vor" etc. und seine Augen befinden sich beim Sprechen oft oben rechts oder links. Da er seine Umgebung primär visuell wahrnimmt, achtet er besonders auf Farben. Er legt großen Wert auf die Auswahl seiner Kleidung und Accessoires. Außerdem ist für ihn die ​äußere Attraktivität bei der Partnerwahl besonders wichtig.


Der Audiotive Typ denkt in Worten und und spricht deshhalb auch ruhig und langsam. Er benutzt oft Worte wie z.B: "erklär mir mal", "ich verstehe", "klingt großartig" etc. und seine Augen zeigen beim Reden geradeaus. Außerdem achtet er auf Wortwahl und Betonungen. Er verfügt über einen großen Wortschatz und ist ein anspruchsvoller Gesprächspartner. Generell unterhält er sich sehr gerne, führt oft lange Gespräche und ist nebenbei auch noch ein guter Zuhörer. Gespräche, Geschichten aber auch Lieder bleiben ihm leicht in Erinnerung. Er legt großen Wert auf alles Hörbare wie z.B: Klänge, Lautstärke, Ausdruck der Wörter, usw.


Der Kinästhetische Typ ​lebt in seinen Gefühlen und spricht daher eher langsam und mit tiefer Stimme. Er benutzt oft Worte wie z.B: "fühlt sich gut an", "ich spüre...", "mein Bauchgefühl sagt mir..." etc. und seine Augen zeigen beim Sprechen häufig nach unten. Er bringt seine Gefühle zum Ausdruck und mag daher herzliche Umarmungen und Berührungen. Er ist neugierig, wie sich etwas anfühlt, und will nicht lange über etwas reden, sondern lieber etwas tun.


Die meisten Menschen bevorzugen entweder Sehen, Hören oder Tasten. Deshalb führe ich die letzen beiden Typen auch nur kurz auf, da man diese eher selten antrifft. Der Olfaktorische Typ benutzt oft Worte wie "riecht gut", "hab die Schnauze voll", "immer der Nase nach" etc. und der Gustatorische Typ benutzt oft Worte wie z.B: "köstllich", "das muss ich probieren" usw.


​Beim Flirten kannst Du das Wissen für Dich nutzen, imdem Du herausfindest, welcher Sinneskanal Dein Flirtpartner bevorzugt. Achte daher auf die Wortwahl Deines Gegenübers. Wie beschreibt er seine Gedanken? Welche Signalworte benutzt er? 


Beginne dann auf diesem Kanal mit Deinem Gegenüber zu kommunizieren. Benutze dieselben Wörter.  

​Zusätzlich kannst Du Dir natürlich auch einen Vorteil ​schaffen, indem Du genau die Sinne ansprichst, die der andere bevorzugt. Z.B. kannst Du dem Visuellen imponieren, indem Du auf Dein Äußeres achtest und Dich schön herrichtest. Beim Audiotiven kannst Du mit Komplimenten, intelligenten Gesprächen und auch einer verführerischen Stimme punkten. Den Kinästhetischen kannst Du "zufällig" immer wieder sanft berühren um ihn zu faszinieren und sein Feuer zu wecken. Den Olfaktorischen beeindruckst Du mit einem guten Duft oder Parfum und den Gustatorischen kannst Du zum Essen oder Trinken einladen, um sein Interesse zu wecken.


Wenn Du Dir unsicher bist, welchen Kanal Dein Gegenüber bevorzugt, dann kommuniziere am Besten auf allen fünf Sinnen mit ihm. 


    Das waren nun alle im Video aufgeführten Methoden ausführlich erklärt. Natürlich gibt es noch weitaus mehr NLP-Techniken, die Dir beim Flirten einen Vorteil verschaffen können. Das würde allerdings den Rahmen dieses Artikels sprengen.


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Na gut. Einen Tipp habe ich noch. Und zwar für diejenigen unter euch, die über sich selbst denken, dass sie zu schüchtern sind, um all diese Dinge anzuwenden bzw. sich gar nicht erst trauen andere anzusprechen.


Auch dafür gibt es im NLP eine Technik. Sie kann Dir dabei helfen, Deine Schüchternheit zu überwinden und Deine negativen Glaubenssätze und Blockaden aufzulösen. Dadurch wirst Du gleichzeitig Dein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken. Dieses NLP-Tool nennt sich "Submodalitäten" und kann ähnlich wie beim "Emotionsmanagement" Deinen Gefühlszustand verändern. (Ich selbst war früher immer sehr schüchtern und hätte mir damals auch solche Techniken gewünscht.)

Submodalitäten


Frage: Warum trauen sich schüchterne Menschen eigentlich nicht, andere anzusprechen? 

Antwort: Sie haben Angst einen Korb zu bekommen bzw. auf Ablehnung zu stoßen. Oft haben diese Menschen ein inneres Bild, oder eine innere Stimme im Kopf, die sie davon abhält, obwohl sie es wirklich gerne tun würden. Nicht selten ärgern sie sich dann über ihre Unfähigkeit und die verpatzte Chance.


Und hier kommen die Submodalitäten ins Spiel.


Kurze Erklärung: Modalitäten stellen unsere Sinne dar. Also Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. 

Submodalitäten sind die Feinunterscheidungen davon. Z.B. beim Sehen sind es Farbe, Schärfe, Helligkeit, Größe, Entfernung usw. Beim Hören sind das Lautstärke, Tonhöhe, Geschwindigkeit etc. 

Wenn sich Submodalitäten verändern, hat das Auswirkungen auf unsere Gefühle. Du kannst also in Deiner mentalen Vorstellung mit den Submodalitäten arbeiten, um Deinen Gefühlszustand zu verändern.


Übung zu inneren Bildern/Filmen:


Was auch immer für ein Bild oder Film in Deinem Kopf auftaucht, es ist nur ein Horrorszenario, was Du Dir selber ausmalst. Mache Dir das bitte bewusst. Vielleicht hast Du einmal eine Abfuhr erhalten und bekommst seitdem dieses Bild nicht mehr aus Deinem Kopf? Dann nimm jetzt dieses Bild und verändere es.

Nimm die Farbe raus und lass es dunkler oder sogar schwarz-weiß werden. Schieb dieses Bild  immer weiter weg von Dir. Noch weiter. Mach es immer kleiner und lass es nach und nach auch verschwommener werden. Vielleicht bemerkst Du schon einen Unterschied. Falls nicht, dann stell Dir das bild als ein Gemälde oder Spiegel vor. Nimm einen Hammer, hole kräftig aus und zerschlage das Bild, so dass es in 1000 Einzelteile zerspringt. Kehre nun noch die Scherben ein und entsorge sie im Müll. Eventuell kannst Du diesen Vorgang nochmal wiederholen. Ist es nicht befreiend wie das Bild und auch die Wirkung immer schwächer wird?


Übung zu inneren Stimmen:


Auch Deine Stimmen im Kopf entsprechen nicht der Wahrheit. Trotzdem schenkst Du ihnen Glauben und lässt Dich von ihnen blockieren. Deshalb werden sie auch Glaubenssätze genannt.


Wann immer Dir das nächste Mal Deine Stimme im Kopf einreden möchte: "Bei diesem Mann/dieser Frau hast Du eh keine Chance", " Du bist nicht hübsch und attraktiv genug", "Er/Sie steht nicht auf jemanden wie Dich" o.ä. verändere diese Stimme. Lass sie leiser werden, dunkler, tiefer, langsamer oder auch ganz schnell und hoch. Lass sie klingen wie die Stimme von Micky Maus oder Donald Duck. Oder sing diese Sätze auf einem Rythmus von einem Kinderlied wie z.B. Hänschen klein, Probiers mal mit Gemütlichkeit etc.

​Experimentiere hierfür etwas und beobachte dann welche Wirkung für ​Dich am besten ist. Wahrscheinlich mußt Du irgendwann lachen und bemerkst das Deine Stimme albern und lächerlich ist. Genau das ist auch der Sinn dieser Übung. Du sollst Dich und diese Stimme nicht mehr so ernst nehmen.


Ist NLP Manipulation?


NLP wird oft mit dem Ausdruck Manipulation verbunden. Und ja, es ist tatsächlich so, dass Du Dich hier verschiedener Methoden bedienen kannst, um Dich und andere gewissermaßen zu beeinflussen.


Aber Du kannst mit diesen Methoden trotz allem niemand willenlos machen. Wenn der andere darauf nicht eingehen möchte, wird er es nicht tun. Ganz einfach. Es ist vergleichbar mit einem Bewerbungsgespräch.

Wenn Du zu einem Vorstellungsgespräch gehst, dann bereitest Du Dir vorher schon Antworten auf mögliche Fragen vor und kleidest Dich auch ansprechend. Du willst überzeugend sein und versuchst somit das Ganze zu beeinflussen und eine positive Wirkung zu erzielen. Als Ziel erhoffst Dir dadurch einen positiven und bleibenden Eindruck zu hinterlassen und rechnest Dir gleichzeitig auch besser Chancen aus. Letztendlich entscheidet allerdings der Chef, ob Du diesen Job auch bekommst. 


Zudem kommt es natürlich auch noch darauf an, wofür Du diese Techniken einsetzt. 

​Ich finde, wenn man versucht, zu einem anderen Menschen eine gute Beziehung aufzubauen und sich um eine gute Kommunikation bemüht, so dass sich daraus eventuell ein feste Partnerschaft entwickeln kann, ist daran nichts verwerfliches. Schließlich haben beide etwas davon. Wenn man aber mit diesen Techniken versucht jemand anderen zu verführen, obwohl kein echtes Interesse besteht und nur etwas vorspielt, damit die andere Person mit einem schläft, finde ich das sehr unethisch. Denn dann benutzt man diese Techniken auschließlich nur für seinen eigenen Vorteil, anstatt ehrlich zu sein und zu sagen worauf man aus ist.


​Man kann also diese Methoden missbrauchen, wenn man nur auf seinen eigenen Profit aus ist und sich nicht um Ethik kümmert. Man kann es allerdings auch als sinnvolle Möglichkeit nutzen, um sich persönlich weiterzuentwickeln und um gute Beziehungen aufzubauen.

NLP selbst ist nur ein Werkzeug. Es kommt also schlußendlich auf die Moral der Person an, welche NLP anwendet.


​Ich hoffe Dir hat dieser Artikel gefallen. Falls Du noch Fragen oder Anregungen dazu hast, hinterlasse mir einfach ein Kommentar. Wenn Du Unterstützung bei der Partnersuche benötigst, dann fordere Dir jetzt meinen Strategieplan und Mini-Email-Kurs an.



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