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Die häufigsten Fehler bei der Partnersuche, die auch ich gemacht habe... Was ich daraus gelernt habe und wie Du sie vermeiden kannst



Wenn es bei der Partnersuche und Partnerwahl hapert, dann gibt es dafür mindestens ein - oder sogar gleich mehrere Gründe, die höchstwahrscheinlich mit uns selbst zu tun haben.

Denn fast immer stehen wir unserem Glück selbst am meisten im Weg, ohne es zu (be)merken.


Zu gerne machen wir andere Menschen oder/und die äußeren Umstände dafür verantwortlich, dass es mit unserem Glück in der Liebe einfach nicht klappen will. Wir suchen die Verantwortung ständig woanders, nur nicht bei uns selbst.


Du kannst aber Deinem (Liebes)Glück sehr wohl auf die Sprünge helfen, indem Du anfängst, Dich selbst mit Dir auseinander zu setzten. Dann wirst Du erkennen, dass Du Dich ständig selbst ausbremst und blockierst.

Du machst das natürlich nicht absichtlich. Es findet nämlich unterbewusst statt. Es sind Deine inneren Glaubenssätze,- Deine Gedanken, die Du nicht wahrnimmst und das daraus resultierende Verhalten. 

Deshalb ist es ja so wichtig, dass Du den Vorhang öffnest und beginnst hinter die Kulissen zu schauen, um dann überhaupt erstmal Verantwortung übernehmen zu können.


Denn erst wenn wir  wissen, was wir verkehrt machen, können wir es verändern und verbessern.

Nur wenn wir die Ursachen und Gründe kennen, können wir sie dauerhaft beheben...

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Meine häufigsten Fehler


Auch ich habe früher immer gedacht, dass ich halt einfach nur Pech in der Liebe habe und das Schicksal mein Leben bestimmt. Völlig gefangen in dieser Opferrolle, war ich absolut blind, um die wahren Ursachen zu erkennen.


Eingefahren in meinen Mustern, unterlag ich deshalb auch immer wieder den selben Patzern, die sich aus Unwissenheit ständig wiederholten. 


Hier sind einige meiner häufigsten Fehler, die ich bei der Partnersuche begangen habe. Vielleicht findest Du Dich ja selbst in einigen Punkten wieder.




  • Auf den perfekten Partner*in warten


Dieser Punkt beinhaltet gleich zwei Fehler: PERFEKT und WARTEN


Den perfekten Partner*in gibt es so oder so nicht. Ein paar Abstriche wirst Du wohl oder übel machen müssen. Denn wer zu hohe Ansprüche hegt, bleibt wohl die meiste Zeit allein.

Du darfst und solltest selbstverständlich Anforderungen an Deinen zukünftigen Partner*in stellen, aber bleib dabei bitte realistisch. 

Wenn Du schon zu Beginn anfängst andere auszusortieren, bevor Du ihnen überhaupt ernsthaft eine Chance gegeben hast, verpasst Du dadurch womöglich mit jemandem Bekanntschaft gemacht zu haben, der eigentlich ein toller Kanditat*in gewesen wäre.

Oft steckt hinter einem solch anspruchsvollem (zwanghaftem) Verhalten ein unbewusstes Beziehungsmuster, welches Dich irrational ausbremst und versucht Dich instinktiv zu schützen. 

Dieses gilt es dann erstmal zu erkennen und aufzulösen, weil ansonsten genau diese hinderliche "Deaktivierungsstrategie" immer wiederkehrend  ausgelöst und blindlings aktiviert wird. Und das alles, ohne dass es Dir jemals überhaupt bewusst ist.


Beziehungsmuster sind ein sehr spannendes Thema. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann hole Dir einfach meinen kostenlosen Strategieplan + Mini-Kurs. Dort gehe ich tiefer auf das Thema drauf ein.




Warten bis einem aus heiterem Himmel der geeignete Partner begegnet, ist allerdings genauso destruktiv und ein Fehler, den ich selbst viel zu lange begangen habe.


Wie Du mit Sicherheit selber weißt, wird niemand an Deiner Türe klopfen und sich als Mr./Mrs. Right ausgeben. Also nix wie raus unter Leute.

Und auch da solltest Du nicht einfach nur darauf warten, (so wie ich damals) bis Dir jemand über den Weg läuft und Dich anspricht. 


Wie bereits erwähnt, habe auch ich früher gedacht, dass irgendwann schon der Richtige dabei ist, der mich dann auch anspricht. Durch diese Hoffnung habe ich allerdings viel kostbare Zeit verplempert. Ich habe irgendwann begriffen, dass es nichts als reine Zeitverschwendung ist darauf zu warten. Deshalb habe ich auch beschlossen selbst etwas dafür tun, was ich auch Dir ernsthaft empfehle.

Was Du stattdessen tun kannst:


Ergreife doch selbst die Initiative. Werde aktiv!

 

Denn wenn wir nicht die eigene Initiative ergreifen und unsere Partnersuche nicht aktiv gestalten, bekommen wir halt nur" irgendetwas" und müssen das nehmen was kommt. 


Meistens kriegen wir dann das, was wir eigentlich gar nicht haben wollen. Fast immer entpuppt es sich früher oder später als Reinfall oder Enttäuschung und ist alles andere als die erhoffte große Liebe.

Wenn Du also selber die Initiative ergreifst, kannst DU entscheiden, wenn Du gerne kennen lernen möchtest.


Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies keine leichte Aufgabe ist. Aber wenn Du, wie ich damals, nicht mehr länger Deine wertvolle Zeit mit Warten verschwenden willst, solltest Du diese Herausforderung unbedingt in Angriff nehmen.


Du musst dazu ja nicht mal zwingend die Person dafür ansprechen. Es genügt zuerst einmal, einfach nur Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aber dazu gehe ich später noch genauer drauf ein. Lies erstmal weiter....


Denn hiermit sind wir gleich schon beim nächsten wichtigen Punkt angelangt. Und dieser ist der eigentliche Hintergrund, weshalb wir unsere kostbare Zeit mit Warten und Hoffen verschwenden...

  • Dich von Deiner Angst abhalten lassen


Wie viele Chancen hast Du schon dadurch verstreichen lassen, weil Du Dich einfach nicht getraut hast, die Initiative zu ergreifen und jemanden anzusprechen, der Dir gefällt?


Also ich habe in der Vergangenheit schon jede Menge günstige Gelegenheiten an mir vorbei ziehen lassen. Weil ich nicht den Mut hatte, diese Person anzusprechen. Ich hatte schlichtweg Angst.


 - Angst davor, dass ich kein Wort raus bekomme... (Ich hätte in diesem Moment auch gar nicht gewusst, was ich überhaupt sagen soll)

 - Angst davor, dass ich anfange rot zu werden und dass mein Gegenüber mir sofort anmerkt, wie unsicher ich eigentlich bin...

 - Angst davor, dass ich anfange zu stottern und nur wirres Zeug stammele...

 - Angst davor, mich lächerlich zu machen und mich zu blamieren...

(Nicht nur vor der Person die mir gefällt, sondern auch von den umstehenden Passanten)

 - Angst davor, das mich die anvisierte Person zurückweist und mir einen Korb gibt...

 - Angst davor, wie peinlich und schmerzhaft dann das Ganze für mich werden könnte...etc.


Und welche Gründe hast Du? Weshalb sprichst Du die interessanten Personen, die Dir gefallen, nicht einfach an? 


Beginne herauszufinden, was Dir dabei so Angst macht und dann....

... Hinterfrage Deine Angst


Ist Deine Angst überhaupt gerechtfertigt? 


Als ich mich und meine Ängste reflektiert hatte, wurde mir folgendes bewusst:


In solchen Momenten gehen dieser Angst jedes Mal Gedanken voraus, wie zum Beispiel.: 

"...Der/Die ist bestimmt schon vergeben..." oder

"...Der/Die steht sowieso nicht auf mich... da habe ich Normalo sowieso keine Chance..." o.ä.


Achte einmal auf Deine destruktiven Gedanken, die Dich ausgerechnet dann, regelmäßig und leider auch zuverlässig ausbremsen und blockieren.


Dass Du so denkst, liegt höchstwahrscheinlich daran, dass Du schon einmal schlechte Erfahrungen in Deiner Vergangenheit damit gemacht hast und Dir einen Korb eingefangen hast. Oder aber Dir wurde schon (öfters) gesagt, dass Du nicht gerade attraktiv bist und nicht zu den Eye-Catchern gehörst. Vielleicht sogar beides....



Allerdings kannst Du Dir doch gar nicht 100%-ig sicher sein, ob dem tatsächlich so ist. Woher willst Du das auch von vorneherein beurteilen können? Wie kannst Du vorher schon wissen, wie diese Person angeblich über Dich denkt?


Diese blockierenden Gedanken, auch Glaubenssätze genannt, entsprechen nämlich meistens überhaupt nicht der Wahrheit. Das einzige Problem daran ist, das wir es für wahr halten und als unveränderliche Tatsache hinnehmen.

Wir haben sie irgendwann einmal ungefragt übernommen, weil Familie oder/und Bekanntenkreis uns das wiederholt eingeredet haben. Seitdem bestimmen diese Gedanken unsere Realität und unser Verhalten.


Wir sind aber in der Lage dies zu verändern, wenn wir uns dessen bewusst geworden sind.


Wahrscheinlich ist es bei Dir auch gar nicht mehr aktuell und schon einige Zeit her, dass andere Dir das eingeredet und Dich dadurch herabgesetzt haben. Aber in Deinem Unterbewusstsein existieren diese Glaubenssätze immer noch. Deshalb fühlst Du Dich auch  immer noch minderwertig.

Der absolute Wahnsinn.

Denn selbst wenn Du schon am eigenem Leib Ablehnungen erfahren hattest, muss das nicht bedeuten, dass Du deshalb von jeder Person zurückgewiesen wirst. Diese Einschränkungen existieren nur in Deinem Kopf!



Deshalb ist es nun auch an der Zeit, diese Glaubenssätze zu hinterfragen und zu verändern. Es ist an der Zeit, neue Erfahrungen zu machen, um neue positive Ereignisse abspeichern zu können. Und diese wirst Du machen, wenn Du optimistisch bist, gut über Dich selbst denkst und Dir etwas mehr zutraust.

Denn die Chancen stehen immer 50:50.


​Wer nichts riskiert, der hat schon verloren und  kann deshalb auch nicht gewinnen.


Ich hatte es weiter oben schon angeschnitten und komme nun darauf zurück.

Du musst ja gar nicht zwingend die Person ansprechen. Aber Du solltest wenigstens in der Lage sein, auf Dich aufmerksam zu machen. Und somit gehen wir auch gleich zum nächsten Fehler über...

  • Keine Anzeichen machen und kein Interesse bekunden  


Weil ich früher so unglaublich schüchtern war und meine Ängste und Glaubenssätze mich stets dermaßen blockierten, habe ich damals weder in irgendeiner Form Aufmerksamkeit erzeugt, noch irgendwelche Anzeichen gemacht, um mein Interesse zu signalisieren. 


Ich wusste schlichtweg auch überhaupt nicht, was für Signale ich senden sollte und  auch nicht, woran ich erkennen kann, ob auch das Gegenüber an mir interessiert sein könnte. Sprich also auch, wie ich Signale anderer richtig deuten kann.


Kommt Dir das vielleicht bekannt vor?


Irgendwie verständlich und nachvollziehbar. Aber woher soll denn der andere bitteschön merken, dass Du gerne angesprochen werden möchtest, wenn Du null Anzeichen machst?


Die andere Person hat Dich eventuell gar nicht bemerkt, weil Du sie nur von weit weg beobachtest, wo Du Dich sicher fühlst.

Vielleicht hat aber diese Person auch  Angst vor den Folgen und ist selbst schüchtern. Sie traut sich deswegen ebenso wenig die Initiative zu ergreifen. Genauso wie Du.


Und wenn Du dieser Person dann nicht zu erkennen gibst, das Du Interesse an ihr hast, ist die Erfolgsaussicht in so einem Fall sehr gering. Einer von beiden muss also seinen ganzen Mut zusammen nehmen und die Initiative ergreifen und irgendwelche Anzeichen von sich geben.


Wenn beide nur abwarten und sich jeweils vom anderem den ersten Schritt erhoffen, passiert rein gar nichts.

Chance verpasst!

Wie Du Interesse signalisierst


Wie bereits schon erwähnt, musst Du diese Person nicht gleich ansprechen. Ermuntere sie einfach dazu, dass sie Dich anspricht. 


Versuche deshalb als erstes zu der Person Deiner Wahl Blickkontakt herzustellen. Zeige eine offene Körperhaltung und lächle, sobald sie Deinen Blick erwidert. Oder schenke ihr ein Augenzwinkern, so dass diese Person mitbekommt, dass Du Interesse hast. Signalisiere dieser Person, dass Du freundlich bist, dass keine Gefahr von Dir ausgeht und sie keine Angst davor haben muss, Dich anzusprechen.


​Was Du definitiv nicht tun solltest, ist dem Blick auszuweichen. 

Das würde der Person sonst signalisieren, dass Du entweder kein Interesse hast oder aber zeigen, dass Du total unsicher bist und über wenig Selbstbewusstsein verfügst. 


Habe etwas mehr Selbstvertrauen. Höre auf damit, das Flirten und die Partnersuche als den Ernst des Lebens zu bewerten. Alles was Du dafür tun musst, ist Dein Bewusstsein und Deine Blickrichtung zu ändern.

Gehe daher einen Flirt einfach locker an, denke positiv, und Dein Auftreten wird ganz von allein viel selbstsicherer werden.


Deshalb solltest Du auch nicht wie im nächsten Punkt beschrieben...

  • Zu verbissen sein


Ja, ich weiß. Es ist Dir todernst. Du möchtest unbedingt einen Partner*in an Deiner Seite haben. Ich verstehe das. Aber je ernster Du an die Sache herangehst, desto weniger erfolgreich wirst Du sein. Je verbissener Du bist, desto unattraktiver wirkst Du auf andere.

Andersherum gilt: Je lockerer und gelassener Du drauf bist, desto positiver wird Deine Bilanz bei spontanen Flirtaktionen sein.


Woher ich das weiß? Eigene Erfahrung ;)​


Es ist daher wirklich wichtig, dass Du Deine Lebensfreude nicht von einem Partner*in abhängig machst. Grundsätzlich solltest Du versuchen, Deinen Alltag möglichst unbeschwert und optimistisch zu gestalten, auch bzw. gerade wenn Du Single bist. Habe Spaß und begebe Dich so oft es geht in eine positive Stimmung.

Denn wenn es Dir gelingt, Deine gute Laune und positive Gemütslage auf Deinen Flirt zu übertragen, ist das die allerbeste Voraussetzung um erfolgreich zu sein.


Versuche also weder Dich, noch einen Flirt allzu ernst zu nehmen.

Betrachte es als Spiel


Ich appelliere nochmals an Dich: Gehe einen Flirt einfach locker an!

 

Betrachte es als Spiel, bei dem Du Spaß hast und Du wirst die besten Chancen haben.

Frei nach dem Motto: Nichts Muss, aber alles kann. 

Mit dieser Einstellung solltest Du zukünftig ans Flirten herangehen.


Denn bei einem Muss wirkst Du bedürftig und unsicher - also nicht besonders ansprechend. Das führt dann dazu, dass Du wenig, bis nur mäßigen Erfolg haben wirst.


Wenn Du es allerdings als Spiel ansiehst, bei dem zwar alles kann, aber eben nichts muss, wirkst Du locker, selbstbewusst und souverän. Das wirkt anziehend und Deine Chancen werden sich dadurch deutlich erhöhen.



Beginne deshalb Deine Blickrichtung zu verändern. So wirst Du auch mehr und mehr Gefallen am Flirten finden.

Flirten kann wirklich Spaß machen. Du benötigst dazu nur etwas Übung.

Lass Dir diesen Spaß nicht entgehen.

Flirten kann übrigens JEDER lernen und je besser Du es beherrschst, umso mehr Freude und Erfolg wirst Du dabei haben.


Wenn Du noch mehr Hilfe und Unterstützung bei der Partnersuche benötigst, dann lade Dir hier kostenlos meinen Srategieplan + Mini-Kurs herunter.



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Die häufigstem Fehler, die ich bei bei der Partnersuche gemacht habe

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